Preise und Verfügbarkeit werden von jedem Anbieter festgelegt und können sich ändern. Prüfen Sie stets die Labortests auf der Anbieterseite.
- DSIP (Delta Sleep-Inducing Peptide) ist ein neungliedriges Neuropeptid, das ausschliesslich als Forschungssubstanz gehandelt wird und weder von der FDA noch von der EMA fuer den menschlichen Gebrauch zugelassen ist.
- Die zentralen Qualitatskriterien beim Kauf sind eine per HPLC belegte Reinheit von mindestens 98 Prozent, ein chargenspezifisches Analysenzertifikat (CoA) und eine lyophilisierte (gefriergetrocknete) Form.
- Einen serioesen Lieferanten erkennen Sie an transparenten CoA-Dokumenten mit Chargennummer, unabhaengiger Drittlabor-Analytik, klaren Versandbedingungen und einer nachvollziehbaren Firmenidentitat.
- SwissChems liefert DSIP weltweit (einschliesslich EU und USA), AminoClub beliefert ausschliesslich die USA. Aktuelle Preise pruefen Sie stets direkt auf der Anbieterseite.
- Lyophilisiertes DSIP ist bei Kuehlung stabil, sollte nach der Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser gekuehlt gelagert und vor Licht geschuetzt werden.
Was ist DSIP und warum wird es als Forschungspeptid gehandelt?
DSIP steht fuer Delta Sleep-Inducing Peptide, ein neungliedriges Neuropeptid, das erstmals in den 1970er Jahren aus dem Blut von Kaninchen isoliert wurde, die sich in einer Phase des Tiefschlafs (Delta-Schlaf) befanden. Seine Aminosaeuresequenz lautet Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (im Einbuchstabencode WAGGDASGE). Mit einer Summenformel von C₃₅H₄₈N₁₀O₁₅ und einem Molekulargewicht von rund 848,82 g/mol gehoert DSIP zu den kleineren, gut charakterisierten Neuropeptiden. Wenn Sie sich zunaechst mit den Grundlagen vertraut machen moechten, bietet unser Beitrag was ist ein Peptid eine solide Einordnung.
DSIP wird in der internationalen Literatur als endogene Substanz beschrieben, die im zentralen Nervensystem vorkommt. Trotz seines Namens ist die Rolle des Peptids bei der Schlafregulation wissenschaftlich nicht abschliessend geklaert, und die vorliegenden Daten stammen ueberwiegend aus praeklinischen Tiermodellen sowie aus einzelnen aelteren Humanstudien. Aus diesem Grund wird DSIP heute nahezu ausschliesslich als Forschungssubstanz gehandelt und nicht als Arzneimittel.
Der Begriff Forschungspeptid ist rechtlich bedeutsam. Substanzen, die mit dem Hinweis "nur zu Forschungszwecken" (research use only) verkauft werden, sind nicht fuer die Anwendung am oder im Menschen bestimmt. Sie durchlaufen keine arzneimittelrechtliche Zulassung, unterliegen keiner pharmazeutischen Qualitatskontrolle im Sinne des Arzneimittelrechts und werden ohne therapeutische Aussagen vertrieben. Dieser Leitfaden befasst sich daher ausschliesslich mit den Kriterien fuer den Bezug einer Forschungssubstanz und gibt bewusst keine Dosierungs- oder Anwendungsempfehlungen.
Fuer Kaeuferinnen und Kaeufer bedeutet dieser Status vor allem eines: Die Verantwortung fuer die Beurteilung von Qualitat, Reinheit und rechtlicher Zulaessigkeit liegt in hohem Masse bei ihnen selbst. Anders als bei einem zugelassenen Medikament garantiert keine Behoerde die Identitat oder Reinheit des Produkts. Umso wichtiger ist es, die im Folgenden beschriebenen Qualitats- und Pruefkriterien systematisch anzuwenden.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschliesslich Bildungszwecken. Er ersetzt keine medizinische oder rechtliche Beratung. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen stets eine qualifizierte Fachperson und beachten Sie unseren medizinischen Haftungsausschluss.
Welche Qualitatskriterien sind beim DSIP-Kauf entscheidend?
Beim Bezug einer Forschungssubstanz wie DSIP entscheiden wenige, aber klar definierte Kriterien darueber, ob ein Produkt den ueblichen Standards fuer Laborchemikalien entspricht. An erster Stelle steht die Reinheit, gemessen per Hochleistungsfluessigkeitschromatographie (HPLC). Als Referenzwert fuer hochwertige Forschungspeptide gilt eine per HPLC belegte Reinheit von mindestens 98 Prozent. Werte darunter koennen auf Verunreinigungen, unvollstaendige Synthese oder Abbauprodukte hindeuten.
Das zweite zentrale Kriterium ist das chargenspezifische Analysenzertifikat, im Englischen Certificate of Analysis (CoA). Ein aussagekraeftiges CoA bezieht sich auf eine konkrete Chargennummer (Lot) und dokumentiert mindestens die HPLC-Reinheit sowie idealerweise eine Massenspektrometrie (MS) zur Bestaetigung der Molekuelmasse. Die Massenspektrometrie sollte fuer DSIP eine Masse im Bereich von rund 848,8 g/mol bestaetigen. Ein CoA ohne Chargennummer oder ohne Bezug zum konkret gelieferten Los hat nur begrenzte Aussagekraft.
Drittens sollte DSIP in lyophilisierter, also gefriergetrockneter Form angeboten werden. Das Lyophilisat ist ein feines, meist weisses Pulver, das im trockenen Zustand deutlich stabiler ist als eine fertige Loesung. Fertig geloeste Peptide ohne Angaben zu Konservierung und Kuehlkette sind fuer Forschungszwecke in der Regel weniger geeignet, da Peptide in waessriger Loesung schneller hydrolysieren koennen.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kriterien zusammen:
| Kriterium | Referenz fuer Forschungsqualitat | Warum relevant |
|---|---|---|
| HPLC-Reinheit | ≥ 98 Prozent | Zeigt den Anteil des Zielpeptids und begrenzt Verunreinigungen |
| Analysenzertifikat (CoA) | Chargenspezifisch, mit HPLC und MS | Belegt Identitat und Reinheit der konkreten Charge |
| Darreichungsform | Lyophilisiert (gefriergetrocknet) | Bessere Lagerstabilitat als fertige Loesungen |
| Massenspektrometrie | Bestaetigung ~848,8 g/mol | Verifiziert die korrekte Molekuelmasse |
| Verpackung | Versiegelte Vials, klare Mengenangabe | Schutz vor Feuchtigkeit und Kontamination |
Ergaenzend lohnt ein Blick auf die deklarierte Fuellmenge pro Vial. Uebliche Angebote fuer DSIP liegen bei 2 mg pro Durchstichflasche. Eine praezise Mengenangabe ist Voraussetzung fuer jede spaetere Berechnung und fuer die Reproduzierbarkeit von Experimenten. Fuer die praktische Umrechnung nach der Rekonstitution kann unser Peptide-Lab-Rechner hilfreich sein.
Wie ueberpruefen Sie einen DSIP-Lieferanten serioes?
Die Auswahl des Lieferanten ist beim Kauf einer Forschungssubstanz mindestens so wichtig wie das Produkt selbst. Da keine arzneimittelrechtliche Aufsicht besteht, muessen Sie die Serioesitaet eines Anbieters anhand ueberpruefbarer Merkmale selbst beurteilen. Der wichtigste Ausgangspunkt ist die Frage, ob der Anbieter fuer jede Charge ein aktuelles, chargenspezifisches CoA bereitstellt und ob dieses idealerweise von einem unabhaengigen Drittlabor erstellt wurde.
Achten Sie auf folgende Pruefpunkte, die sich ohne Fachlabor nachvollziehen lassen:
- Chargennummer und Datum: Das CoA sollte eine Lot-Nummer, ein Analysedatum und die verwendete Methodik (HPLC, MS) ausweisen.
- Nachvollziehbare Analytik: Serioese Anbieter verlinken die Chromatogramme oder stellen sie auf Anfrage zur Verfuegung, statt nur eine Prozentzahl zu nennen.
- Transparente Firmenidentitat: Impressum, Kontaktadresse, Kundenservice und klare Rueckgabe- sowie Versandbedingungen sind vorhanden.
- Konsistente Produktdeklaration: Peptidname, Sequenz, Fuellmenge und Reinheit stimmen zwischen Produktseite und CoA ueberein.
- Klare Forschungsdeklaration: Das Produkt wird ausdruecklich als "nur zu Forschungszwecken" gekennzeichnet, ohne therapeutische Heilversprechen.
Ein haeufig unterschaetztes Warnsignal sind uebertriebene Marketingaussagen. Werden gesundheitliche Wirkungen versprochen, Ergebnisse garantiert oder Dosierungsschemata fuer den Menschen genannt, widerspricht dies dem Status als Forschungssubstanz und deutet auf einen wenig serioesen Anbieter hin. Ebenso sollten Sie skeptisch sein, wenn ein CoA generisch wirkt, kein Analysedatum traegt oder fuer verschiedene Produkte identisch erscheint.
Auch die Zahlungs- und Versandmodalitaeten geben Hinweise. Etablierte Anbieter bieten nachvollziehbare Zahlungswege, eine transparente Versandkostenstruktur und eine klare Aussage dazu, in welche Laender geliefert wird. Bevor Sie bestellen, sollten Sie die Versandzonen pruefen, da nicht jeder Anbieter jedes Land beliefert. Genau hier unterscheiden sich die im naechsten Abschnitt genannten Anbieter deutlich.
Schliesslich lohnt ein Blick in die Affiliate-Offenlegung: Wir nennen Anbieter transparent und weisen darauf hin, wenn Partnerbeziehungen bestehen. Das entbindet Sie jedoch nicht von der eigenen Sorgfaltspruefung, die bei jeder Forschungssubstanz erforderlich ist.
Wo koennen Sie DSIP tatsaechlich kaufen?
Fuer den Bezug von DSIP als Forschungspeptid haben sich international mehrere spezialisierte Anbieter etabliert. Im Folgenden nennen wir zwei Bezugsquellen, die DSIP in lyophilisierter Form fuehren und sich vor allem durch ihre Versandzonen unterscheiden. Welche Quelle fuer Sie infrage kommt, haengt in erster Linie davon ab, in welcher Region Sie sich befinden.
SwissChems liefert weltweit, einschliesslich der Europaeischen Union und der USA. Der Anbieter fuehrt DSIP als lyophilisiertes Vial mit einer deklarierten Fuellmenge von 2 mg. SwissChems veroeffentlicht zu seinen Produkten Analysezertifikate und bietet neben Einzel-Vials auch Grosspackungen (Kits) an, was fuer Forschungsgruppen mit hoeherem Bedarf relevant sein kann. Aufgrund des weltweiten Versands ist SwissChems fuer Kaeuferinnen und Kaeufer in Europa haeufig die praktikabelste Option.
AminoClub beliefert ausschliesslich die USA. Der Anbieter fuehrt ein fokussiertes Sortiment, zu dem DSIP gehoert, und richtet sich damit an Forschende innerhalb der Vereinigten Staaten. Wenn Sie sich in den USA befinden, kann AminoClub eine sinnvolle Alternative zu einem weltweit versendenden Anbieter sein, insbesondere im Hinblick auf kuerzere inlaendische Lieferwege.
Die folgende Uebersicht fasst die beiden Bezugsquellen zusammen:
| Anbieter | Versandzone | DSIP-Variante | Preis |
|---|---|---|---|
| SwissChems | Weltweit (inkl. EU und USA) | DSIP 2 mg, 1 Vial | 24,95 USD |
| SwissChems | Weltweit (inkl. EU und USA) | DSIP 2 mg, Kit (10 Vials) | 249,50 USD |
| AminoClub | Nur USA | DSIP | 34,99 USD |
Die genannten Preise entsprechen den zum Redaktionszeitpunkt vorliegenden Angaben und sind in US-Dollar ausgewiesen. Preise, Verfuegbarkeiten und Versandbedingungen aendern sich jedoch regelmaessig. Pruefen Sie daher stets den aktuellen Preis direkt auf der jeweiligen Anbieterseite, bevor Sie eine Bestellung aufgeben. Eine allgemeine Einordnung zu weiteren Peptiden finden Sie in unserem Peptid-Glossar sowie im Shop-Bereich.
Unabhaengig vom gewaehlten Anbieter gilt: Verlangen Sie vor dem Kauf das chargenspezifische CoA, gleichen Sie die deklarierte Reinheit mit dem Referenzwert von 98 Prozent ab und vergewissern Sie sich, dass das Produkt in Ihre Region versendet werden darf.
Welche Versandzonen und Preisspannen sollten Sie kennen?
Die Versandzone ist beim Kauf von DSIP oft der entscheidende Faktor, weil sie darueber bestimmt, welcher Anbieter fuer Sie ueberhaupt infrage kommt. Grundsaetzlich lassen sich zwei Modelle unterscheiden: Anbieter mit weltweitem Versand und Anbieter, die ausschliesslich ein Land oder eine Region beliefern. Diese Unterscheidung hat unmittelbare Konsequenzen fuer Lieferzeit, Zoll und Verfuegbarkeit.
SwissChems steht fuer das erste Modell und versendet weltweit, also auch in die EU und die USA. Fuer europaeische Kaeuferinnen und Kaeufer ist das relevant, da nicht jeder auf DSIP spezialisierte Anbieter nach Europa liefert. AminoClub steht fuer das zweite Modell mit reinem USA-Versand. Wer sich ausserhalb der USA befindet, wird bei AminoClub folglich nicht bestellen koennen und sollte auf einen weltweit versendenden Anbieter ausweichen.
Bei den Preisspannen zeigt sich, dass DSIP im Vergleich zu vielen anderen Forschungspeptiden im unteren bis mittleren Preisbereich liegt. Ein einzelnes 2-mg-Vial bewegt sich je nach Anbieter etwa im Bereich von 25 bis 35 US-Dollar. Grosspackungen (Kits mit mehreren Vials) senken den Stueckpreis deutlich, erhoehen aber die Anfangsinvestition und binden Kapital in Bestaenden, die entsprechend gelagert werden muessen.
Bei der Kalkulation sollten Sie ueber den reinen Produktpreis hinausdenken. Folgende Kostenfaktoren sind relevant:
- Versandkosten: Internationaler Versand kann je nach Zielland und Bestellwert erheblich variieren.
- Einfuhrabgaben und Zoll: Bei Lieferungen ueber Landesgrenzen koennen zusaetzliche Abgaben anfallen.
- Zubehoer: Bakteriostatisches Wasser, sterile Vials und Verbrauchsmaterial fuer die Rekonstitution sind separat einzuplanen.
- Lagerung: Kuehl- oder Gefrierkapazitaet fuer groessere Mengen verursacht indirekte Kosten.
Ein niedriger Stueckpreis allein ist daher kein verlaesslicher Massstab. Aussagekraeftiger ist das Verhaeltnis aus dokumentierter Reinheit, verlaesslicher Analytik und Gesamtkosten inklusive Versand. Ein guenstiges Produkt ohne belastbares CoA ist fuer reproduzierbare Forschung letztlich teurer als ein etwas hoeher bepreistes Produkt mit vollstaendiger Dokumentation. Denken Sie zudem daran, dass sich Preise kurzfristig aendern koennen und die hier genannten Werte lediglich eine Momentaufnahme darstellen.
Wie werden DSIP-Lyophilisate gelagert und rekonstituiert?
Die Stabilitaet von DSIP haengt massgeblich von der korrekten Lagerung ab. Im lyophilisierten Zustand, also als trockenes Pulver, ist das Peptid vergleichsweise stabil. Fuer die Aufbewahrung des ungeoeffneten Vials empfiehlt sich generell eine kuehle, trockene und lichtgeschuetzte Umgebung. Viele Anbieter empfehlen fuer die kurzfristige Aufbewahrung eine Kuehlung und fuer die langfristige Lagerung eine Aufbewahrung im Gefrierbereich. Diese Angaben gelten der Erhaltung der chemischen Integritaet und nicht einer Anwendungsempfehlung.
Die Rekonstitution beschreibt das Aufloesen des Lyophilisats in einer geeigneten Fluessigkeit fuer Laborzwecke. Ueblicherweise wird hierfuer bakteriostatisches oder steriles Wasser verwendet. Der Vorgang sollte schonend erfolgen: Die Fluessigkeit laesst man an der Innenwand des Vials herablaufen, statt den Strahl direkt auf das Pulver zu richten, und schwenkt das Gefaess vorsichtig, statt es kraeftig zu schuetteln. Peptide sind empfindlich gegenueber mechanischer Scherbelastung, die zu Denaturierung fuehren kann.
Die folgende Uebersicht fasst die gaengigen Grundsaetze zusammen:
| Zustand | Empfohlene Lagerung | Wichtige Hinweise |
|---|---|---|
| Lyophilisat (ungeoeffnet) | Kuehl bis gefroren, lichtgeschuetzt | Trocken halten, Feuchtigkeit vermeiden |
| Rekonstituierte Loesung | Gekuehlt | Vor Licht schuetzen, zeitnah verwenden |
| Transport | Kurzzeitig bei Umgebungstemperatur tolerierbar | Nach Erhalt zuegig einlagern |
Nach der Rekonstitution ist die Loesung deutlich weniger stabil als das trockene Pulver, da Peptide in waessriger Umgebung schneller hydrolysieren. Eine gekuehlte, lichtgeschuetzte Aufbewahrung und eine zeitnahe Verwendung sind daher ueblich. Vermeiden Sie wiederholte Temperaturwechsel, da haeufiges Einfrieren und Auftauen die Molekuelstruktur beeintraechtigen kann.
Fuer die praezise Berechnung von Konzentrationen nach der Rekonstitution ist ein systematisches Vorgehen sinnvoll. Ein Rekonstitutionsrechner wie das Peptide Lab unterstuetzt dabei, das Verhaeltnis von Peptidmenge zu Loesungsvolumen nachvollziehbar zu dokumentieren. Genaue Aufzeichnungen zu Charge, Loesungsmittel und Datum erhoehen die Reproduzierbarkeit im Forschungskontext erheblich.
Wie sind Rechtslage und Sicherheit einzuordnen?
DSIP ist weder von der US-amerikanischen FDA noch von der europaeischen EMA als Arzneimittel fuer den menschlichen Gebrauch zugelassen. Es wird als Forschungssubstanz gehandelt und traegt den Hinweis "nur zu Forschungszwecken". Dieser Status bedeutet, dass es keine behoerdlich geprueften Angaben zu Wirksamkeit, Dosierung oder Sicherheit fuer die Anwendung am Menschen gibt.
Die Rechtslage unterscheidet sich zudem erheblich zwischen den Laendern. Was in einer Jurisdiktion als Forschungschemikalie frei handelbar ist, kann in einer anderen Beschraenkungen unterliegen. Auch Einfuhrbestimmungen variieren, sodass eine Lieferung ueber Landesgrenzen zusaetzliche rechtliche Fragen aufwerfen kann. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die im jeweiligen Land geltenden Vorschriften vor einer Bestellung zu pruefen. Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist wichtig zu betonen, dass die vorliegende Evidenz zu DSIP begrenzt ist. Ein erheblicher Teil der publizierten Arbeiten stammt aus praeklinischen Tiermodellen oder aus aelteren, teils kleinen Humanstudien. Zwischen tierexperimentellen Beobachtungen und belastbaren Aussagen fuer den Menschen besteht ein grundlegender Unterschied, der bei der Interpretation der Literatur stets zu beruecksichtigen ist.
Fuer Sportlerinnen und Sportler ist ausserdem relevant, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verschiedene Peptidhormone und Wachstumsfaktoren ueberwacht. Auch wenn DSIP nicht mit jeder anderen Substanzklasse gleichzusetzen ist, sollten Personen im organisierten Sport die jeweils geltenden Regelwerke eigenverantwortlich pruefen, bevor sie mit solchen Substanzen in Kontakt kommen.
Zusammenfassend gilt: DSIP ist eine Forschungssubstanz ohne arzneimittelrechtliche Zulassung. Dieser Beitrag dient ausschliesslich Bildungszwecken, gibt keine medizinische Beratung und keine Dosierungsempfehlung. Bei gesundheitlichen Fragen sollten Sie stets eine qualifizierte medizinische Fachperson konsultieren und den medizinischen Haftungsausschluss beachten.
Welche Fehler sollten Sie beim Kauf vermeiden?
Auch bei sorgfaeltiger Vorbereitung schleichen sich beim Kauf von Forschungspeptiden typische Fehler ein. Wer sie kennt, kann sie gezielt vermeiden und trifft eine fundiertere Kaufentscheidung. Der haeufigste Fehler ist der Verzicht auf ein chargenspezifisches CoA. Ohne Analysenzertifikat lassen sich Identitaet und Reinheit des konkret gelieferten Loses nicht ueberpruefen, was den gesamten Forschungswert der Substanz infrage stellt.
Ein zweiter verbreiteter Fehler ist die Fixierung auf den niedrigsten Preis. Extrem guenstige Angebote koennen auf geringere Reinheit, fehlende Analytik oder problematische Lieferketten hindeuten. Der Gesamtwert eines Angebots ergibt sich aus dokumentierter Reinheit, verlaesslicher Analytik und transparenten Bedingungen, nicht allein aus dem Stueckpreis. Ein belastbares Produkt mit vollstaendiger Dokumentation ist langfristig oft die wirtschaftlichere Wahl.
Weitere Fehler, die sich vermeiden lassen:
- Versandzone ignorieren: Eine Bestellung bei einem Anbieter, der nicht in Ihre Region liefert, fuehrt zu Stornierungen oder Zollproblemen. Pruefen Sie vorab, ob der Anbieter Ihr Land beliefert.
- Falsche Darreichungsform: Fertige Loesungen ohne Angaben zu Konservierung und Kuehlkette sind weniger stabil als lyophilisierte Ware.
- Marketingversprechen vertrauen: Heilaussagen oder Dosierungsempfehlungen fuer den Menschen widersprechen dem Forschungsstatus und sind ein Warnsignal.
- Lagerung unterschaetzen: Wer groessere Mengen ohne geeignete Kuehlkapazitaet kauft, riskiert Qualitatsverluste.
- Dokumentation vernachlaessigen: Fehlende Aufzeichnungen zu Charge, Loesungsmittel und Datum mindern die Reproduzierbarkeit.
Ein systematisches Vorgehen reduziert diese Risiken deutlich. Bewaehrt hat sich eine einfache Checkliste vor jeder Bestellung: CoA mit Chargennummer angefordert, Reinheit von mindestens 98 Prozent bestaetigt, lyophilisierte Form gewaehlt, Versandzone geprueft und Lagerkapazitaet vorhanden. Wer diese fuenf Punkte konsequent abarbeitet, vermeidet die meisten typischen Fallstricke.
Wenn Sie tiefer in die Materie einsteigen moechten, bietet unser Peptid-Glossar eine strukturierte Uebersicht der wichtigsten Fachbegriffe. Fuer die praktische Umsetzung nach dem Kauf, etwa die Berechnung von Konzentrationen, steht das Peptide Lab zur Verfuegung.
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Forum öffnenQuellen
- Schoenenberger GA, Monnier M. (1977). Characterization of a delta-electroencephalogram (-sleep)-inducing peptide. Proceedings of the National Academy of Sciences USA.
- Graf MV, Kastin AJ. (1984). Delta-sleep-inducing peptide (DSIP): a review. Neuroscience and Biobehavioral Reviews.
- Kovalzon VM, Strekalova TV. (2006). Delta sleep-inducing peptide (DSIP): a still unresolved riddle. Journal of Neurochemistry.
- Bjartell A, Ekman R, Hedlund PB. (1992). Delta sleep-inducing peptide (DSIP)-like immunoreactivity: distribution and characterization. Regulatory Peptides.
- Dick P, Costa C, Fayolle K, et al. (1984). DSIP in the treatment of withdrawal syndromes from alcohol and opiates. European Neurology.
- Iyer KS, McIntosh JEA, et al. (1988). Delta sleep-inducing peptide: structure, chemistry and physiological significance. Peptides.