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DSIP
Delta Sleep-Inducing Peptide

DSIP

Delta Sleep-Inducing Peptide

848.81 g/mol Molekulargewicht
C₃₅H₄₈N₁₀O₁₅ Summenformel
Forschungspeptid — nicht als Arzneimittel zugelassen (FDA/EMA) Status
Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (WAGGDASGE)
DSIP Photo: www.kaboompics.com

Was ist DSIP?

DSIP (Delta Sleep-Inducing Peptide, deutsch etwa „Delta-Schlaf-induzierendes Peptid“) ist ein kleines Neuropeptid, das seinen Namen einer Beobachtung aus den 1970er-Jahren verdankt: Ein aus dem Blut schlafender Tiere gewonnener Faktor schien bei Empfängertieren den sogenannten Delta-Schlaf zu fördern — jene Phase des Tiefschlafs, die im Elektroenzephalogramm (EEG) durch langsame Delta-Wellen gekennzeichnet ist. Aus dieser Beobachtung leitet sich sowohl der Name als auch das anhaltende wissenschaftliche Interesse an der Substanz ab.

Chemisch handelt es sich um eine Kette aus lediglich neun Aminosäuren. Damit fällt DSIP eindeutig in die Kategorie der Peptide und nicht der Proteine — eine Unterscheidung, die wir im Beitrag Was ist ein Peptid? ausführlich erläutern. Peptide dieser Größe sind für die Forschung besonders interessant, weil sie klein genug sind, um synthetisch gut herstellbar zu sein, und dennoch spezifische biologische Signale vermitteln können.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde DSIP in zahlreichen präklinischen und einigen klinischen Untersuchungen betrachtet — nicht nur im Zusammenhang mit Schlaf, sondern auch mit Stressreaktionen, Schmerzmodulation und Entzugssymptomen. Die Datenlage ist jedoch deutlich heterogener, als der eingängige Name vermuten lässt. Dieser Leitfaden ordnet die Befunde sachlich ein, trennt gesicherte Erkenntnisse von Hypothesen und benennt die erheblichen Wissenslücken.

Wichtiger Hinweis: DSIP ist kein zugelassenes Arzneimittel. Die folgenden Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Forschungszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Schlafstörungen oder anderen gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

Wie wurde DSIP entdeckt und wie ist es aufgebaut?

DSIP wurde 1977 von den Schweizer Forschern Guido Schoenenberger und Marcel Monnier an der Universität Basel beschrieben. Ihr Ansatz beruhte auf der klassischen Hypnotoxin-Idee: Sie führten bei Kaninchen durch elektrische Stimulation des Thalamus einen schlafähnlichen Zustand herbei und untersuchten das dabei zirkulierende Blut auf schlaffördernde Faktoren. Aus dem venösen Blut isolierten sie schließlich das Peptid, das sie nach seiner vermuteten Wirkung benannten.

Die Aminosäuresequenz von DSIP lautet Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu, im Einbuchstabencode WAGGDASGE. Die Summenformel ist C₃₅H₄₈N₁₀O₁₅ bei einem Molekulargewicht von rund 848,81 g/mol. Damit gehört DSIP zu den kleineren biologisch aktiven Peptiden — zum Vergleich: Das bekannte Reparaturpeptid BPC-157 umfasst 15 Aminosäuren und wiegt etwa 1.419 Dalton.

Bemerkenswert ist, dass DSIP über die Artgrenzen hinweg hoch konserviert ist: Die gleiche Sequenz wurde bei verschiedenen Säugetieren einschließlich des Menschen nachgewiesen. Das Peptid liegt sowohl in freier als auch in gebundener Form vor und wurde nicht nur im Gehirn, sondern auch in peripheren Geweben und in Körperflüssigkeiten detektiert. Diese weite Verbreitung ist einer der Gründe, warum manche Forschende DSIP eher als vielseitig regulierendes Molekül denn als reinen „Schlafstoff“ betrachten.

Ein grundlegendes methodisches Problem begleitet DSIP seit seiner Entdeckung: Die endogene Konzentration ist sehr niedrig, das Peptid wird im Körper rasch abgebaut, und die frühen Nachweismethoden waren störanfällig. Fachbegriffe rund um solche Peptide erklären wir fortlaufend in unserem Peptid-Glossar.

Wie wirkt DSIP im Gehirn?

Anders als etablierte Schlafmittel wie Benzodiazepine, die gezielt an GABA-Rezeptoren binden, hat DSIP keinen einzelnen, klar definierten Rezeptor, dem sich seine Wirkung eindeutig zuordnen ließe. Trotz jahrzehntelanger Forschung bleibt der molekulare Wirkmechanismus weitgehend ungeklärt — ein zentraler Grund für die vorsichtige Bewertung des Peptids.

Mehrere Hypothesen werden in der Literatur diskutiert. Eine betrifft die Modulation von Neurotransmittersystemen: Es gibt Hinweise, dass DSIP die Aktivität von Serotonin, Dopamin und dem hemmenden Botenstoff GABA beeinflussen könnte, die alle an der Schlaf-Wach-Regulation beteiligt sind. Eine weitere Hypothese betrifft die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse: DSIP scheint in Tiermodellen die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortikotropin dämpfen und gleichzeitig bestimmte hypophysäre Hormone modulieren zu können.

Ein besonders untersuchtes Feld sind mögliche antioxidative und stressprotektive Eigenschaften. In präklinischen Arbeiten wurde beschrieben, dass DSIP oxidativen Stress reduzieren und zelluläre Schutzmechanismen unter Belastung stärken könnte. Ob diese Effekte klinisch relevant sind, ist offen. Auch eine Rolle bei der Regulation zirkadianer Rhythmen — der inneren Uhr — wird diskutiert, was den Namensbezug zum Schlaf teilweise erklären würde.

Wichtig für das Verständnis: DSIP wirkt in diesen Modellen nicht als klassisches Sedativum, das direkt „müde macht“. Vielmehr deuten die Daten auf ein modulierendes, regulierendes Prinzip hin, das physiologische Prozesse eher ausbalanciert als erzwingt. Genau diese Unschärfe macht es schwer, aus den vielfältigen Laborbefunden eine verlässliche Aussage über die Wirkung beim Menschen abzuleiten.

Was sagt die Forschung über DSIP, Schlaf und Insomnie?

Angesichts des Namens überrascht es, wie uneinheitlich die Evidenz zur schlaffördernden Wirkung beim Menschen tatsächlich ist. Frühe Arbeiten der Basler Gruppe berichteten von einer Zunahme des Delta-Schlafs bei Kaninchen. In den Folgejahrzehnten ließen sich diese Ergebnisse jedoch nicht durchgängig reproduzieren, und mehrere unabhängige Labore fanden keine oder nur schwache Effekte.

In einigen klinischen Pilotuntersuchungen wurde DSIP bei Personen mit chronischer Insomnie (Schlaflosigkeit) getestet. Berichtet wurden teils eine verkürzte Einschlaflatenz und eine subjektiv verbesserte Schlafqualität. Diese Studien waren jedoch meist klein, häufig ohne strenge Placebokontrolle und methodisch nicht auf heutigem Standard. Aus regulatorischer Sicht reicht diese Datenbasis bei Weitem nicht aus, um einen therapeutischen Nutzen zu belegen — DSIP wurde entsprechend nie als Schlafmittel zugelassen.

Ein interessanter Befund aus der Grundlagenforschung ist, dass DSIP möglicherweise weniger den Schlaf selbst „erzwingt“, als vielmehr eine gestörte Schlaf-Wach-Architektur normalisiert. In einigen Modellen zeigte sich, dass gesunde Schlafmuster kaum verändert wurden, während bei gestörtem Schlaf regulierende Effekte auftraten. Ob dieses Prinzip auf den Menschen übertragbar ist, bleibt spekulativ.

Zusammengefasst: Die verbreitete Darstellung von DSIP als wirksames „Schlafpeptid“ ist durch die vorliegende Evidenz nicht ausreichend gedeckt. Wer unter anhaltenden Schlafstörungen leidet, sollte etablierte, evidenzbasierte Wege gehen — von der Schlafhygiene über die kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie bis hin zu ärztlich verordneten Optionen. Eine medizinische Abklärung ist hier unverzichtbar; siehe dazu auch unseren medizinischen Haftungsausschluss.

Welche weiteren Effekte von DSIP werden untersucht?

Über den Schlaf hinaus wurde DSIP in einem breiten Spektrum präklinischer und einzelner klinischer Kontexte betrachtet. Diese Vielseitigkeit ist typisch für regulierende Neuropeptide, sollte aber nicht mit belegter Wirksamkeit verwechselt werden.

Ein Forschungsschwerpunkt ist die Stress- und Schmerzmodulation. In Tiermodellen wurden stressprotektive Effekte beschrieben, etwa eine Dämpfung überschießender Stressreaktionen und eine mögliche Erhöhung der Schmerzschwelle. Diese Beobachtungen führten dazu, dass DSIP gelegentlich im Zusammenhang mit chronischen Schmerzsyndromen und stressbedingten Beschwerden diskutiert wird — allerdings ohne belastbare klinische Bestätigung.

Ein historisch bemerkenswertes Anwendungsfeld war der Alkohol- und Opioidentzug. Ältere klinische Berichte, überwiegend aus osteuropäischen Arbeitsgruppen, beschrieben eine Linderung von Entzugssymptomen unter DSIP. Auch hier gilt: Die Studien sind alt, klein und methodisch begrenzt, sodass daraus keine Empfehlung abgeleitet werden kann. Weitere untersuchte Bereiche umfassen die Regulation des Blutdrucks, antioxidative Zellschutzmechanismen sowie mögliche Effekte auf den Hormonhaushalt.

In Online-Communities wird DSIP mitunter mit anderen nootropen oder regenerativen Peptiden kombiniert. Grundsätzliche Überlegungen und Risiken solcher Kombinationen behandeln wir im Beitrag Peptide kombinieren (Stacking). Aus wissenschaftlicher Sicht ist zu betonen: Für keine dieser erweiterten Anwendungen existiert eine ausreichende Evidenzbasis, und Kombinationen erhöhen die Unwägbarkeiten zusätzlich.

Wie wird DSIP in der Forschung dosiert?

Vorab und ausdrücklich: Es existiert keine zugelassene, standardisierte oder medizinisch validierte Dosierung von DSIP für den Menschen. Die folgenden Angaben spiegeln ausschließlich das wider, was in der Forschungsliteratur und in Herstellerbeschreibungen berichtet wird. Sie stellen keine Anwendungsempfehlung dar.

In experimentellen und klinischen Untersuchungen wurde DSIP typischerweise parenteral verabreicht, da das Peptid bei oraler Aufnahme im Verdauungstrakt rasch abgebaut würde. In der zitierten Literatur bewegten sich untersuchte Mengen häufig im Bereich weniger hundert Mikrogramm bis etwa ein bis zwei Milligramm pro Gabe, wobei die Angaben zwischen Studien stark variieren. Ein weiteres Merkmal ist die sehr kurze Halbwertszeit: DSIP wird im Blut innerhalb von Minuten abgebaut, was die Interpretation von Dosis-Wirkungs-Beziehungen erschwert.

ParameterAngabe (nur Forschungskontext)
Verabreichungsformparenteral (in Studien)
Berichtete Mengen~ mehrere hundert µg bis 1–2 mg pro Gabe
Halbwertszeitsehr kurz (Minutenbereich)
Zulassungsstatusnicht als Arzneimittel zugelassen

Da DSIP als Lyophilisat (Trockenpulver) gehandelt wird, muss es vor Verwendung in geeigneter Flüssigkeit rekonstituiert werden — ein fehleranfälliger Schritt. Für das reine Verständnis der Rekonstitutionsmathematik kann unser Peptid-Lab-Rechner herangezogen werden. Wir weisen jedoch nachdrücklich darauf hin, dass die Selbstanwendung nicht zugelassener Substanzen erhebliche Risiken birgt und dieser Leitfaden ausschließlich der Wissensvermittlung dient.

Entscheidend ist die Botschaft: Ohne kontrollierte klinische Studien lässt sich weder eine wirksame noch eine sichere Dosis für Menschen benennen. Jede Erwägung einer Anwendung gehört in die Hände einer medizinischen Fachperson.

Welche Nebenwirkungen und Risiken sind bei DSIP bekannt?

Das Sicherheitsprofil von DSIP ist nicht ausreichend charakterisiert. Da keine großen, langfristigen und gut kontrollierten Humanstudien vorliegen, lassen sich weder die Häufigkeit noch die Schwere möglicher unerwünschter Wirkungen zuverlässig einschätzen. Diese Unsicherheit ist selbst ein wesentliches Risiko.

In den vorhandenen kleineren Untersuchungen wurde DSIP häufig als kurzfristig gut verträglich beschrieben, mit vergleichsweise wenigen berichteten akuten Nebenwirkungen. Solche Angaben sind jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, da die Fallzahlen gering und die Beobachtungszeiträume kurz waren. Grundsätzlich möglich sind bei parenteral verabreichten Peptiden lokale Reaktionen an der Applikationsstelle, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit sowie theoretisch immunologische Reaktionen gegen das Peptid.

Ein oft unterschätztes Risiko liegt in der Produktqualität. Als Forschungschemikalie unterliegt DSIP keiner pharmazeutischen Qualitätskontrolle. Verunreinigungen, ungenaue Wirkstoffmengen, Endotoxinbelastung oder unsterile Zubereitung können ernsthafte Gesundheitsgefahren darstellen — unabhängig von der eigentlichen Peptidwirkung. Wie bei allen Forschungspeptiden ist die Herkunft daher ein zentraler Sicherheitsfaktor.

Besondere Vorsicht gilt für Personen mit Vorerkrankungen, für Schwangere und Stillende sowie bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente, insbesondere solcher mit sedierender oder zentralnervöser Wirkung. Mögliche Wechselwirkungen sind kaum untersucht. Aus all diesen Gründen ist eine ärztliche Beratung vor jeder Erwägung einer Anwendung unabdingbar.

Welchen rechtlichen Status hat DSIP und wie ist es verfügbar?

DSIP ist weder von der US-amerikanischen FDA noch von der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA als Arzneimittel für den Menschen zugelassen. Es existiert kein für DSIP anerkanntes therapeutisches Anwendungsgebiet. Gehandelt wird das Peptid daher fast ausschließlich als „Research Use Only“ (nur zu Forschungszwecken), also ausdrücklich nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.

Die konkrete Rechtslage variiert je nach Land. In vielen Jurisdiktionen ist der Erwerb als Forschungschemikalie in einer Grauzone möglich, während der Verkauf zur menschlichen Anwendung oder das Anpreisen medizinischer Wirkungen unzulässig ist. In Deutschland, Österreich und der Schweiz unterliegen als Arzneimittel eingestufte, nicht zugelassene Substanzen strengen Regeln; der Import und Besitz kann rechtliche Konsequenzen haben. Sportlerinnen und Sportler sollten zudem beachten, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zahlreiche Peptidwirkstoffe reguliert — der Status einzelner Substanzen ist stets aktuell zu prüfen.

Auf dem Markt wird DSIP typischerweise als lyophilisiertes Pulver in Fläschchen zu etwa 2 mg angeboten. Preise unterscheiden sich je nach Anbieter und Region erheblich. Sofern Sie einen konkreten Anbieterpreis benötigen, prüfen Sie diesen bitte direkt auf der jeweiligen Anbieterseite, da sich Preise laufend ändern.

Unser abschließender Rat bleibt konsequent: DSIP ist ein wissenschaftlich interessantes, aber unzureichend erforschtes Neuropeptid ohne belegten therapeutischen Nutzen und ohne etabliertes Sicherheitsprofil. Dieser Leitfaden dient ausschließlich Bildungszwecken. Bei Schlafstörungen oder anderen Beschwerden ist der Weg über eine qualifizierte medizinische Fachperson die einzige verantwortungsvolle Option. Weitere Grundlagen finden Sie in unserem Beitrag Was ist ein Peptid?.

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Häufig gestellte Fragen zu DSIP

Macht DSIP wirklich müde und fördert es den Schlaf?
Trotz seines Namens ist die schlaffördernde Wirkung von DSIP beim Menschen wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Frühe Tierstudien beschrieben eine Zunahme des Delta-Tiefschlafs, doch die Ergebnisse ließen sich nicht durchgängig reproduzieren. DSIP wirkt zudem nicht wie ein klassisches Sedativum, sondern eher regulierend. Bei Schlafstörungen sollten Sie evidenzbasierte Verfahren und eine ärztliche Abklärung bevorzugen.
Ist DSIP als Medikament zugelassen?
Nein. DSIP ist weder von der FDA noch von der EMA als Arzneimittel zugelassen. Es wird ausschließlich als Forschungspeptid („Research Use Only“) gehandelt und ist nicht für die Anwendung am Menschen bestimmt. Ein anerkanntes therapeutisches Anwendungsgebiet existiert nicht.
Wie wird DSIP dosiert?
Es gibt keine validierte oder zugelassene Dosierung für den Menschen. In der Forschungsliteratur werden parenterale Mengen von wenigen hundert Mikrogramm bis ein bis zwei Milligramm pro Gabe berichtet, mit starken Schwankungen zwischen Studien. Diese Angaben sind rein informativ und stellen keine Anwendungsempfehlung dar. Jede Erwägung einer Anwendung gehört in ärztliche Hände.
Welche Nebenwirkungen kann DSIP haben?
Das Sicherheitsprofil ist unzureichend erforscht. In kleinen Studien wurde eine kurzfristig gute Verträglichkeit berichtet, jedoch bei geringer Aussagekraft. Möglich sind lokale Reaktionen an der Applikationsstelle, Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit. Ein erhebliches Zusatzrisiko geht von unkontrollierter Produktqualität aus, etwa durch Verunreinigungen oder ungenaue Wirkstoffmengen.
Worin unterscheidet sich DSIP von anderen Peptiden wie BPC-157?
DSIP ist ein Neuropeptid mit neun Aminosäuren, das mit Schlaf- und Stressregulation in Verbindung gebracht wird, während BPC-157 ein 15 Aminosäuren langes Peptid mit Fokus auf Geweberegeneration ist. Beide sind nicht als Arzneimittel zugelassen. Grundlegende Unterschiede zwischen Peptidklassen erklärt unser Peptid-Glossar.

Quellen

  1. Schoenenberger GA, Monnier M. (1977). Characterization of a delta-electroencephalogram (-sleep)-inducing peptide. Proceedings of the National Academy of Sciences USA.
  2. Kovalzon VM, Strekalova TV. (2006). Delta sleep-inducing peptide (DSIP): a still unresolved riddle. Journal of Neurochemistry.
  3. Graf MV, Kastin AJ. (1984). Delta-sleep-inducing peptide (DSIP): a review. Neuroscience & Biobehavioral Reviews.
  4. Dick P, Costa C, Fayolle K, et al. (1984). DSIP in the treatment of withdrawal syndromes from alcohol and opiates. European Neurology.
  5. Khvatova EM, Samartzev VN, Zagoskin PP, et al. (2003). Delta sleep inducing peptide (DSIP): effect on respiration activity in rat brain mitochondria and stress protective potency under experimental hypoxia. Peptides.
  6. Sudakov KV, Umriukhin PE, Rayevsky KS. (2004). Delta-sleep inducing peptide and neuronal activity after glutamate microiontophoresis: the role of NMDA-receptors. Pathophysiology.

Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie einen Arzt, bevor Sie Entscheidungen treffen. Unseren vollständigen medizinischen Haftungsausschluss lesen

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